Das Schröpfen ist eine mehr als 5000 Jahre alte Technik und zählt zu den ausleitenden Heilverfahren. Die älteste und bekannteste Art des Schröpfens ist wohl das Saugen mit dem Mund – und der dadurch hervorge-rufene sogenannte „Knutschfleck“, aber auch Tierhörner und Bambusrohre fanden Anwendung.
Heute werden sterilisierbare Schröpfgläser aus Glas oder Kunststoff verwendet, doch das Prinzip bleibt. Es wird ein Unterdruck erzeugt, so das die Haut leicht angehoben wird und sich die feinen Blutkapillaren erweitern.

Die Gläser verbleiben 5 – 20 Minuten auf den zu behandelden Gebieten. Der Zellstoffwechsel wird durch die erzielte Tiefenwirkung stark angeregt. Über die so geförderte Durchblutung können lokal begrenzte Hämatome entstehen. Dies sollte vor der Behandlung bedacht werden, da Hämatome eine Zeitlang sichtbar bleiben. Das Schröpfen kann einzeln oder in Kombination mit anderen Methoden angewendet werden.

Schröpfglasmassage
Das zu behandelnde Gebiet wird eingeölt, ein Schröpfglas aufgesetzt und über dem zu behandelnden Bereich verschoben. Diese Behandlung hat eine wesentlich stärkere durchblutungsfördernde Wirkung als die klassische Massage und wird häufig vorbereitend zum eigentlichen Schröpfen eingesetzt.

 

Praxisflyer vom Bund Deutscher Heilpraktiker e. V.:
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