Mit der Neuraltherapie können Schmerzen und vegetative oder somatische Funktionsstörungen durch gezielte Injektionen an speziellen Punkten behandelt werden. Über Injektionen eines Lokalanästhetikums (Procain oder Lidocain) wirkt diese Therapie auf das vegetative (unbewusste) Nervensystem.

Gelegentlich werden auch medizinische Kochsalzlösung oder verschiedene homöopathische Kombinations-präparate zur Auslösung des Heilreizes eingesetzt.

Pro Behandlung werden ca. 5-10 ml des Lokalanästhetikums (oder eines anderen, für die Neuraltherapie geeigneten Medikaments) gespritzt, je nach Krankheitsbild und Ort der Beschwerden meistens auf mehrere Einstichstellen verteilt. In einigen Fällen reicht bereits eine einzige Behandlung aus, häufig sind jedoch 5-10 Behandlungen sinnvoll, um einen dauerhaften Erfolg zu erzielen.

Gespritzt wird entweder direkt in den Beschwerdeort oder das Störfeld (z.B. Narben), aber auch in das mit dem erkrankten Organ korrespondierende Hautareal bzw. in und um Nervenaustrittspunkte oder Nervenknoten. Die Regulationsfähigkeit des Organismus kann so wiederhergestellt und die Selbstheilungs-kräfte geweckt werden.

Die Neuraltherapie verfügt naturheilkundlich über einen so weitgefächerten Einsatzbereich, dass ich hier nur einige Einsatzbereiche beispielhaft nenne:

• Bewegungsapparat (z. B. Gelenksentzündungen, Knorpeldegeneration, rheumatischen Erkrankungen, Muskelbeschwerden)
• Atemtrakt (z.B. Entzündungen, vor allem chronische)
• Haut- und Gefäßsystem (z.B. Krampfadern, Lymphödeme)
• Magen-Darm-Trakt (z.B. Colitis ulcerosa, Gastritis)
• Nervensystem (z.B. Trigeminusneuralgie)
• Stoffwechsel (z.B. Gicht)
• Urogenitaltrakt (Infekte, Steine, Regelbeschwerden)

Hier haben wir eine wertvolle, wirksame und nebenwirkungsarme Ergänzung klassischer Methoden. Die Vereinigung schulmedizinischer Erkenntnisse und Ergebnisse intensiver Grundlagenforschung.

Praxisflyer vom Bund Deutscher Heilpraktiker e. V.:
• Hier zum Download

 

 

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